Jörg B. Burghausen

Verstorben im Sommer 2004 in Burghausen (Sachsen)

Arbeitsloser Tischler (38) verzweifelt an der Einführung von Hartz IV und erhängt sich

Jörg B. lebte mit Frau in Kind in Burghausen, wo seit der Wende viele arbeitslos wurden. So ging es auch ihm. Außer einer kurzzeitigen Anstellung als Dachdeckergehilfe hatte er nach der Wende keinen Job mehr.

Die Auftragslage in seiner Branche war sehr gering. Die Sozialhilfeabhängigkeit nahm dem Mann, der ungern anderen zur Last fiel, den Lebensmut. Durch die geplante Einführung von Hartz-IV, so schrieb er in seinen Abschiedsbrief, fürchtete er noch weiter zu verarmen.

Daraufhin erhängte er sich im Garten eines Freundes in der Nacht zu seinem 38. Geburtstag.

 

Weitere Infos dazu: ariva.de

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Flyer in verschiedenen Sprachen

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