Frank Poetschick

Verstorben am 17.04.2011 in Bernau (bei Berlin)

Frank nahm sich aus Hoffnungslosigkeit mit Tabletten das Leben

Frank, geboren am 09. Mai 1957, kam nach jahrelanger Arbeit aus der Schweiz zurück nach Berlin, fand am Rande der Stadt einen Minijob bei Freunden der Familie in einem Autohaus. Dort fühlte er sich sehr wohl und erlebte wieder menschliche Anerkennung und Zufriedenheit mit dieser Aufgabe.

Dann aber kam eine Konjunkturflaute und er war wieder für Monate ohne Arbeit, mit der Option, bei guter Auftragslage erneut eingestellt zu werden.

Unser Bruder und Sohn hatte aber keine Geduld und dies wurde ihm zum Verhängnis, als das Jobcenter immer und immer wieder Unterlagen forderte. Mit nur noch 12,00 Euro im Portemonnaie und fälliger Miete ging er den fatalen Weg und setzte seinem Leben mit 90 Antidepressiva ein Ende.

Wir vermissen ihn täglich.

Seine Mutter und seine Schwester Sabine L.

 

 

Quelle: Franks Schwester Sabine L.

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Flyer in verschiedenen Sprachen

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