Fabian Rappel

Verstorben am 31. Oktober 2009 in Aichach

Getrieben von Hoffnungslosigkeit nahm sich Fabian das Leben

Fabian Rappel wurde nach seinem Maschinenbaustudium arbeitslos und verzweifelte zunehmend an dieser Situation. Kurz vor seinem Tod trat seine Kritik an der Sanktionspraxis bei Hartz IV und sein Einsatz für das bedingungslose Grundeinkommen hervor. Er sah aber wenig Hoffnung auf Erfolge. Mittels einer selbstgebauten Vorrichtung erzeugte der Kohlenmonoxid in seiner Wohnung, woran er erstickte.

An die Arbeitsagentur richtete er folgende Vorwürfe:

„Ich wurde zu keinem Zeitpunkt beraten, ich wurde belogen, ich wurde gegängelt, mir wurde bei Anfrage Beratung verweigert, ich wurde abgewimmelt, ich wurde zu keinem Zeitpunkt ernst genommen, ich wurde bedroht, mir wurden Anträge vorenthalten, ich wurde bevormundet … Ich werde das nicht noch einmal durchmachen.“

Reaktionen der ARGE erfolgten nicht.

Quelle: mein name ist mensch

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Flyer in verschiedenen Sprachen

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